Fettleber, Eisenmangelanämie, Gelenkprobleme bei Morbus Crohn

Fettleber bei Morbus Crohn und andere Folgeerkrankungen

Wenn es durch den Morbus Crohn zu Veränderungen der Leber
kommt, so erfolgt dies am häufigsten in Form einer Fettleber. Die
Ursache ist vielfältig und ist auf den Einfluss von
Stoffwechselsubstanzen des Darms, auf eine Gewichtsreduzierung
oder auch eine Mangelernährung zurückzuführen. In der Regel gilt
eine Fettleber als eine nicht behandlungsbedürftige Veränderung
der Leber.

Eisenmangelanämie bei Morbus Crohn

Auf Grund häufiger blutiger Stühle und Entzündungsschübe des
Darms kommt es durch den mitunter großen Blutverlust zu einer
Eisenmangelanämie. Denn mit dem Blut geht dem Körper
gleichzeitig auch viel Eisen verloren. Da Eisen für die Blutneubildung
benötigt wird, kommt es zu einer reduzierten Produktion von neuem
Blut.
Als Folge hieraus entsteht ein Mangel an roten Blutkörperchen,
sodass es zu einer Blutanämie kommt.

Gelenke bei Morbus Crohn

Bei einem Teil der Patienten entwickeln sich als Folgeerkrankung
des Morbus Crohns Gelenkentzündungen (Arthritis). Resultierend
aus der Arthritis kommt es bei einigen Betroffenen zu Schmerzen im
unteren Rückenbereich (Entzündung der Wirbelgelenke) und
Entzündungen der Kniegelenke, sowie Ellenbogengelenke. Hinzu
kommen auch häufig Schmerzen der Sehnen und Bänder.
Die Arthritis-Therapie erfolgt genauso wie bei vergleichbaren
entzündlich-rheumatischen Krankheitsbildern. Dabei muss man
allerdings berücksichtigen, dass einige der Antirheumatika Schübe
auslösen oder die Darmentzündungen verstärken können.

Lesen Sie mehr in unserem soeben erschienenen Morbus-Crohn-Ratgeber

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