Risiken bei Morbus Crohn

Risiken bei Morbus Crohn

Langfristig kann Morbus Crohn auch zu Folgeerkrankungen führen
wie Arthritis, Leber- und Gallenerkrankungen, Augenentzündungen,
Hauterkrankungen, Gelenkbeschwerden und Osteoporose. Diese
Erkrankungen, die außerhalb des Magen-Darm-Traktes auftreten,
bezeichnet man als ‚extraintestinale Manifestationen’.
Warum diese Folgeerkrankungen auftreten, ist bisher noch nicht
endgültig geklärt. Ob es aber überhaupt zu diesen
Folgeerkrankungen kommt, ist weitestgehend davon abhängig, wie
umfangreich die Darmentzündung ist und wie lange diese bereits
besteht. Wenn der Morbus Crohn erfolgreich behandelt wird,
verbessern sich meistens auch die Begleiterkrankungen.
Die gefürchtetste Folgeerkrankung resultierend aus dem Morbus
Crohn ist die Entstehung von Darmkrebs. Diverse Studien haben
längst gezeigt, dass das Darmkrebsrisiko deutlich erhöht ist, und es
im Laufe der Zeit zu Tumoren im Darm kommen kann. Daher sollten
Darmkrebsvorsorgeuntersuchungen unbedingt regelmäßig
durchgeführt werden.
Neben diesen Folgeerkrankungen können außerdem Komplikationen
auftreten, die sich hauptsächlich auf den Darm beziehen. Zu
schwerwiegenden Problemen kommt es bei etwa 6 Prozent der
Patienten.
Lesen Sie mehr in unserem soeben erschienenen Morbus-Crohn-Ratgeber

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